Caroline Scherr - New York

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Dow Jones (9 909 Punkte -1,04%) und Nasdaq (2 126 Punkte -0,70%) starteten verhalten in die neue Börsenwoche. Nach wie vor drücken die Sorgen um die Schuldensituation einiger EU-Mitgliedsstaaten die Stimmung an der Wall Street, und die eigene Nachrichtenlage präsentierte sich ebenso dünn wie das Handelsvolumen. Negative Impulse waren bereits am Vormittag erkennbar. Zwischenzeitlich konnten sich stärkere Energiewerte diesem Trend entgegen stemmen – lange hielt dies aber nicht vor.
Am Nachmittag standen vor allem Finanzwerte wie Bank of America oder JP Morgan unter Druck. Das „Wall Street Journal“ berichtete über konkretere Pläne Ben Bernankes, die Leitzinsen im Jahresverlauf wieder anzuheben. Gerade für die US-Finanzinstitute wäre das eine schlechte Nachricht. Sie können sich momentan dank des niedrigen Leitzinses günstig Geld leihen. Experten führen einen großen Teil der starken Unternehmensgewinne der großen Banken auf diese Möglichkeit zurück. Quellen zufolge soll der Notenbankchef seine Pläne noch in dieser Woche vorstellen.
Die CIT Group hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Der ehemalige CEO von Merrill Lynch, John Thain, hat im Chefsessel des Mittelstandsfinanzierers Platz genommen. Eine herausfordernde Aufgabe: Die CIT Group hat im Dezember ein Insolvenzverfahren abgeschlossen und muss nun neue Finanzierungsmöglichkeiten finden. Einen wichtigen Fürsprecher hat Thain bereits gefunden: Großinvestor Carl Icahn gab am Montag bekannt, dass er die Ernennung John Thains unterstützt.
Den diesjährigen Superbowl entschieden die Publikumslieblinge „New Orleans Saints“ für sich. Zu den Gewinnern des Footballspektakels gehört aber auch der ausstrahlende Sender CBS, der fabelhafte Einschaltquoten erzielen konnte. Laut vorläufigen Angaben des Marktforschungsinstituts Nielsen erreichte das Finale die höchste Zuschauerzahl der US-Fernsehgeschichte. 106,5 Millionen Zuschauer schalteten am Sonntagabend ein.