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Basel III: Europas Banken brauchen bis zu 300 Mrd. Euro « DiePresse.com
07.09.2010 18:23 | Meine Presse Merkliste0

Basel III: Europas Banken brauchen bis zu 300 Mrd. Euro

29.01.2010 | 09:27 |   (DiePresse.com)

Mit Hilfe neuer Eigenkapitalvorschriften - auch Basel III genannt - sollen die Risiken der Banken begrenzt werden. Der Kapitalbedarf der Institute dürfte höher sein als bisher angenommen. Die Banken wollen sich wehren.

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Die Belastung durch neue Eigenkapitalregeln - besser bekannt als Basel III - wird höher sein, als bisher angenommen, schreibt das "Handelsblatt" in seiner Freitagausgabe. Interne Berechnungen diverser Bankinstitute haben einen Kapitalbedarf von bis zu 300 Milliarden Euro ergeben, sollte Basel III Realität werden.

"Würde der Baseler Vorschlag ohne Änderungen umgesetzt, dann müssten die Banken mit erheblichen Belastungen rechnen", zitiert die Zeitung Stefan Best von der Ratingagentur Standard & Poor's.

Mit Hilfe der neuen Eigenkapitalvorschriften sollen die Risiken der Banken begrenzt werden, um künftige Krisen zu vermeiden. In Basel III sind die Kontrollbehörden und Notenbanken von 27 Staaten vertreten. Bis Ende 2012 sollen die Regeln umgesetzt werden.

Banken wollen sich wehren

Von den Banken kommt Gegenwehr. Sie dürften ihren Widerstand bei Politik und Kontrollbehörden verstärken. Neben den höheren Kapitalanforderungen stoßen sie sich an geplanten neuen Regeln für Mehrheitsbeteiligungen.

So sollen bei Beteiligungen über 50 Prozent die Risiken der Tochterfirmen voll konsolidiert werden. Gleichzeitig kann das Eigenkapital beim Mutterkonzern nicht mehr angerechnet werden. "Dahinter steht die Überlegung, dass das Kapital der Alteigentümer bei Verlusten der Mutter nicht zur Abdeckung der Fehlbeträge zur Verfügung stehen könnte", sagt Best laut "Handelsblatt". Nur wenn 100 Prozent der Anteile gehalten werden, kann die Beteiligung als Eigenkapital verbucht werden.

(Red.)

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12 Kommentare
Gast: rolandw
29.01.2010 14:39
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Geld ja aber

Zuerst Solidaritätsbeitrag, Transaktionssteuer, Beschränken der Managerbonis und Gehälter, Koppelung der Bonis an langfristige Erfolge, Anheben der Mehrwertsteuer um 2% (bringt ca. 5 Mrd. Euros).

Gast: Bankster Republic
29.01.2010 11:35
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Dann gibt es noch weniger Kredit

So bekommt man den noch produktiven Mittelstand elegant kaputt.

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Krisengewinnler


Die weltweiten Konjunktur- und Bank-Milliarden waren in etwa so effizient wie das Auffüllen einer Wasserflasche an den Niagarafällen.

Und trotzdem verfehlten Konjunkturprogramme ihre Wirkung nicht, wenn auch nur „indirekt“.

Den Konzernen machten sie Freude, den Leuten aber Angst, wodurch letztere Sparbücher und Aktien in Konsum umtauschten.

„Nur dadurch“ konnte der Handel trotz Krise die Umsätze aus 2008 übertreffen.

Die zeitliche Entkopplung dieser unglaublichen Umverteilung von unten nach oben, hält die Empörung in Grenzen. (die Reichen jetzt retten, die Masse später zahlen lassen)

Zwei Drittel des Steueraufkommens kommt durch „Massensteuern“ (Umsatzsteuer, Lohnsteuer durch 4 Mio. Zahler)

Der angerichtete Schaden der weltweiten Bankenkrise ist zu groß, um ihn mit einer „einzigen Super-Maßnahme“ zu sanieren.

Die Politik machte in den letzten Jahrzehnten Spekulation „operativ und steuerlich profitabler“ als das „Brot & Butter“ Bankgeschäft.

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Die Politik machte in den letzten Jahrzehnten Spekulation „operativ und steuerlich profitabler“ als das „Brot & Butter“ Bankgeschäft.


Gast: joh03
29.01.2010 11:33
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Zurück zu den Werten !

Es würde alles funktionieren, hätten nicht die Banken ihre alten Moralvorstellungen über Bord geworfen. Früher war die Bank(egal welche) ein Partner, heute ist sie ein Gegner ! Mit Lügen, Tricks, Versprechungen, überzogenen Visionen locken sie die Kunden und wundern sich dann, dass sie -wie bereits Realität- mit der untersten Klasse der Verbrecher verglichen werden.
So gibt es österr. Banken, die in fremden Revieren wildern ( ohne Gewerbeberechtigungen ) wie Techn. Büros, Baugewerbe, Immobilien, Technische Beratungsdienstleistungen- welche alle von Bankangestellten(keine Ausbildung, null Ahnung) zwecks Kreditanbahnung betrieben werden. Die Wirtschaftskammer schläft( no na, werden doch die Empfänge von den Banken gesponsert= Fresserei ), die Behörden schauen weg (bekommen zu Weihnachten so kleine Philharmoniker), die Gerichte und Staatsanwaltschaften versuchen zu schlafen ( man trifft sich ja immer wieder bei diversen High-Society-Treffen ) und dann wundert man sich, dass das Image immer schlechter wird.
In den USA wird Kindern bereits verboten, mit den Kindern von Bänkern zu spielen--das sagt viel aus. Nicht mehr lange, dann ist das auch bei uns Realität. Denn mit der heutigen Einstellung der Bänker brauchen wir kein Basel III mehr, sondern eine Radikalkur !!
Allerdings einige, meist sehr kleine Banken, haben bereits umgeschwenkt und lassen den Sparer und Kunden wieder König sein. Sie haben denn Wahnsinn von Größenwahn und Gewinnsucht nicht mitgemacht.

Iason
29.01.2010 12:49
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Re: Zurück zu den Werten !

Richtig, Banken sind Dienstleister.
Keine Profitmaximierer, ohne Rücksicht auf die enormen Risiken an den Kapitalmärkten.

Die Banker, die sich nicht ändern wollen - die Mehrheit der aktuell im Amt befindlichen - sollte wirklich geächtet werden. So lange, bis sich der Anstand und Moral wieder etabliert hat und Banken wieder für die Gesellschaft da sind. Das ist ein sehr langer Weg.

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Damit man eine wirtschaftliche Entgleisung vermeidet, braucht es eine „Vielzahl kleiner Korrekturen“, um die „Vermögens-Ungleichverteilung“ wieder abzubauen.


Gast: EUdSSR
29.01.2010 11:06
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Basel I & II

Seltsam, als unsere KMUs mit Basel I & II bis aufs Blut gequält wurden, waren gerade die Bankster (BANKer-GangSTER) unter den eifrigsten verfechtern!? Geholfen hat es natürlich nichts und die Banken selbst haben uns an den Rand des Abgrunds gefahren. Aber jetzt, wo sie selbst Eigenkapital darstellen müssen ist auf einmal Feuer am Dach!!!
Aber keine Sorge! Die Bankkunden und Steuerzahler werdens schon richten :-(.

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Krisengewinnler


Die weltweiten Konjunktur- und Bank-Milliarden waren in etwa so effizient wie das Auffüllen einer Wasserflasche an den Niagarafällen.

Und trotzdem verfehlten Konjunkturprogramme ihre Wirkung nicht, wenn auch nur „indirekt“.

Den Konzernen machten sie Freude, den Leuten aber Angst, wodurch letztere Sparbücher und Aktien in Konsum umtauschten.

„Nur dadurch“ konnte der Handel trotz Krise die Umsätze aus 2008 übertreffen.

Die zeitliche Entkopplung dieser unglaublichen Umverteilung von unten nach oben, hält die Empörung in Grenzen. (die Reichen jetzt retten, die Masse später zahlen lassen)

Zwei Drittel des Steueraufkommens kommt durch „Massensteuern“ (Umsatzsteuer, Lohnsteuer durch 4 Mio. Zahler)

Der angerichtete Schaden der weltweiten Bankenkrise ist zu groß, um ihn mit einer „einzigen Super-Maßnahme“ zu sanieren.

Die Politik machte in den letzten Jahrzehnten Spekulation „operativ und steuerlich profitabler“ als das „Brot & Butter“ Bankgeschäft.

Damit man eine wirtschaftliche Entgleisung vermeidet, braucht es eine „Vielzahl kleiner Korrekturen“, um die „Vermögens-Ungleichverteilung“ wieder abzubauen.

Gast: Schnaufi- die Riesensau
29.01.2010 10:41
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Daher brauchen wir dringend BANKENSONDERSTEUER

Wir fordern die sofortige Einführung der Bankensondersteuer, damit der Bankkunde entlastet, die Risken begrenzt und Basel III finanziert werden kann. EUER Faymann mit Unterstützung von Laura!

Gast: A. K.
29.01.2010 10:14
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Computerstörungen mit Risiko für kleine Sparer

Bei den Sparkassen waren mehr als 20 Millionen der ausgegebenen Girokarten vom Softwareproblem betroffen, das die Banken zum Jahreswechsel in Atem hielt, teilte der Deutsche Sparkassen/Giroverband mit.
Computerstörungen könnten auch ein probates Mittel sein, um für einige Zeit einen Schleier über Auszahlungsschwierigkeiten, zu breiten. Dem Vernehmen nach gibt es nämlich in Österreich keine gesetzliche Frist, nach der ein solches Problem behoben sein muß. Solche Gedanken drängen sich auf, liest man Berichte über einzelne Banken, aber auch, zu welchen Zinsen sich Banken vom österreichischen Staat (letztlich vom Steuerzahler) Geld leihen.
Der einzelne brave „kleine“ Sparer“, müßte – so er logisch reagiert – alle Vorschläge, die längerfristige Bindung bedeuten, ablehnen und auf bewährte Sparbücher – auch in Form mit Girokarte – mit täglicher(!) Fälligkeit setzen. Die Banken zahlen dem „kleinen“ Sparer – der sein Geld nicht durch Spekulation, sondern durch persönlich kompetenten Einsatz erworben hat, derzeit geradezu lächerliche Zinsen weit unter einem Prozent. Allein als Risikoprämie müßten mehr als die derzeitigen Habenzinsen und zusätzlich ein Inflationsausgleich geboten werden; was derzeit insgesamt mindestens 2 bis 2,5% bedeutet. Wenn sich diese Erkenntnis bezüglich der vorhandenen Risiken - aber ohne Risikoprämie - vermehrt durchsetzt, werden wohl wieder der Sparstrumpf und die Flucht in die Sachwerte aktuell werden.

romolaner
29.01.2010 09:44
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Banker

da gibt es nur eines-enteignen-einsperren und sein gesamtes vermögen ihm entziehen!!